Die Feuerwehr ist mehr als nur Löschen

Wer bei der Feuerwehr an Löschen denkt, der kennt nur einen Bruchteil der Aufgaben, die unsere Retter in Rot übernehmen. Während die Berufsfeuerwehr auch mit Rettungswagen, Notarzt und Hubschrauber unterwegs sind, haben selbst die Freiwilligen Feuerwehren eine Vielzahl anderer Einsätze.

Bergen mit Spezialgerät

Die Feuerwehr München rückte im letzten Jahr knapp 85.000 Mal aus. Davon war bei vielen Einsätzen gar kein Feuer oder Fehlalarm. Verkehrsunfälle oder problematische Bergungen in der Not gehören zu den Aufgaben der Alltagshelden.

Dabei wird oftmals Spezialgerät benötigt und selbstverständlich auch Spezialwissen. In München verfügt man über alle erdenklichen Geräte zur Rettung und Bergung. Selbst in einem 2.000-Seelen Dorf hat man pneumatische Geräte, mit denen man zum Beispiel eingeklemmte Personen aus verunglückten Fahrzeugen retten kann.

Dabei sehen die Feuerwehrmänner und -frauen auch schlimme Verletzungen. Das geht nicht spurlos an der Truppe vorbei. Oft wird nach Großeinsätzen der psychiatrische Dienst benötigt, um mit den Erinnerungen klar zu kommen.

Leben retten ist schön

Aber es gibt auch viele Lichtblicke im Leben der Feuerwehrleute. Leben retten ist eine positive Sache. Bei der Feuerwehr wird deshalb auch gerne gefeiert oder bei Vera & John im Online-Casino gespielt. Das macht ebenfalls Freude, besonders wenn man zu den glücklichen Gewinnern gehört.

Gewonnen hat auch jeder, der unbeschadet aus einem brennenden Haus oder einem Unfallfahrzeug gerettet wird. „Bei unseren Feiern werden wir deshalb oft finanziell unterstützt. Schließlich sind wir alle freiwillig bei der Feuerwehr“, sagt Markus Michler. Er startete seine Karriere im zehnten Lebensjahr bei der Kinderfeuerwehr und ist heute, 20 Jahre später, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr in seinem Heimatdorf. „Ich könnte mir ein Leben ohne meine Kameraden nicht mehr vorstellen. Wir halten zusammen wie Pech und Schwefel“, zwinkert der 1,98 Meter große Sportler, der von allen nur liebevoll Löschturm genannt wird. Er ist jeden zweiten Nachmittag und fast jeden Samstag im Feuerwehrhaus und kümmert sich um seine Mannschaft und die gepflegte Ausrüstung.

Wir sagen „Danke Markus“, stellvertretend für alle freiwilligen Jungs und Mädels da draußen.